Autor und Ideengeber
Johannes Ruchti
Bestatter, Trauerredner und Pleronaut in Ausbildung.
Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Viel wichtiger ist: Wer bin ich vor dem Tod?
Johannes Ruchti begegnet dem Tod beruflich nicht als abstrakter Idee. Als Bestatter und Trauerredner erlebt er, welche Fragen auftauchen, wenn Namen, Rollen und Lebensgeschichten plötzlich an ihre Grenze kommen.
Daraus wuchs eine persönliche Suche: Wenn der Körper endet – was genau meinen wir dann mit „ich“? Und wäre es nicht sinnvoll, diese Frage zu stellen, solange wir noch mitten im Leben stehen?
Wie der Pleronaut entstand
Aus der Beschäftigung mit gnostischen Texten, Meditation und der Beobachterperspektive entstand zuerst ein Bild: Der Mensch trägt einen Raumanzug für die Welt der Materie. In ihm arbeitet eine Bord-SIM aus Gefühlen, Erinnerungen und Programmen. Doch wer bemerkt all das?
Dann fehlte nur noch ein Name für den Reisenden. Nicht Astronaut. Nicht Astralreisender. Pleronaut – der Reisende, der sich an die Fülle und seine geistige Herkunft erinnert.
Warum Humor dazugehört
Fragen nach Tod, Geist und Herkunft sind ernst genug. Man muss sie nicht zusätzlich in graue Gewänder kleiden. Der Pleronaut darf lachen, Kaffee trinken und seine Bord-SIM freundlich dabei ertappen, wie sie aus einer kleinen Verspätung den Untergang des Kosmos berechnet.
Humor ist hier keine Ablenkung. Er schafft Abstand. Genau in diesem Abstand kann die Frage auftauchen: Wer beobachtet gerade diese ganze Vorstellung?
Die Absicht
Johannes möchte keine fertigen Antworten verteilen. Buch, Übungen und spätere Seminare sollen Menschen ein starkes Bild und eine einfache Praxis geben, mit denen sie selbst genauer hinsehen können.
Sein Leitsatz:
Du bist nicht der Raumanzug. Aber solange du ihn trägst: Trag ihn mit Stil.
Kontakt
Fragen zum Buch, zu Vorträgen oder zu künftigen Seminaren sind willkommen.